Das Mediensystem im Ungleichgewicht

von Oswald Sigg

700 Informationsleute kommunizieren für die Bundesverwaltung und die bundesnahen Betriebe. Oswald Sigg, ehemaliger Bundesratssprecher, sieht den Ursprung für die blühende PR-Kultur im gewandelten Rollenbild der Verwaltung, wie er an der Jahrestagung des Vereins Medienkritk ausführte.

Weil sich der Bund insgeheim das Selbstverständnis eines Unternehmens aneignete, wechselte er folgerichtig von der Information zur Kommunikation. Das Tätigkeitswort für die Aufgabe der Informationsleute ist nicht mehr informieren, sondern vielmehr der Frage nachzugehen: wann und wo findet mein Chef in den Medien statt. Also Folge davon ist ein guter Teil der Information des Bundes nichts weiteres als PR-Kommunikation, eine subtile Art der Schönrednerei, der Euphemistik.
Das vollständige Referat von Oswald Sigg als PDF-Dokument.

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Über Matthias Giger

https://infowiss.ch

Öffentlichkeitsarbeit und Statistik Kantonsbibliothek Vadiana, St.Gallen

Master of Science in Business Administration mit Schwerpunkt Informations- und Datenmanagement, Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur.

Journalist / Redaktor beim Toggenburger Tagblatt, Wattwil.

Zwei Praktika auf Web-Redaktionen Zukunftsinstitut GmbH und VR LEASING AG, nahe Frankfurt am Main.

Studium der Medien- und Kommunikation, Journalistik und Zeitgeschichte an der Universität Freiburg i.Ue., lic.rer.soc.

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