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	<title>Kommentare zu: SSM: Medienpolitik als Medienkritik</title>
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		<title>Von: Philippe Wenger</title>
		<link>http://medienkritik-schweiz.ch/2011/05/ssm-medienpolitik-als-medienkritik/#comment-338</link>
		<dc:creator>Philippe Wenger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2011 09:59:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit SRG und tpc hat SSM für Verhandlungen dankbare Sozialpartner. Dass Radio Top auch diesem GAV unterstellt sein soll, erstaunt mich, sind doch die Löhne dort unter aller Sau.

Die Schwäche der Verbände bei GAV-Verhandlungen liegt nicht zuletzt im tiefen Organisationsgrad der Journalisten. Vielfach erhalten die Verbände auch kaum Informationen zu den Problemen in den Medien. Die Zersplitterung würde ich also als zweitrangig betrachtet. Wären sich die drei Verbände tatsächlich so ähnlich, wäre eine Zusammenarbeit auch so möglich. Tatsächlich beackert aber jeder sein eigenes Gärtchen: SSM ist eigentlich nur bei SRG und tpc vorhanden (dort funktionierts dafür), Impressum versteht sich eher als Dienstleister für seine Mitglieder, denn als politisches Instrument und Syndicom tritt vornehmlich als kämpferische Gewerkschaft ohne Mitglieder (zumindest bei den Journis) auf.

In erster Linie sollten sich die Journalistinnen und Journalisten mal gegenseitig in den Arsch kneifen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit SRG und tpc hat SSM für Verhandlungen dankbare Sozialpartner. Dass Radio Top auch diesem GAV unterstellt sein soll, erstaunt mich, sind doch die Löhne dort unter aller Sau.</p>
<p>Die Schwäche der Verbände bei GAV-Verhandlungen liegt nicht zuletzt im tiefen Organisationsgrad der Journalisten. Vielfach erhalten die Verbände auch kaum Informationen zu den Problemen in den Medien. Die Zersplitterung würde ich also als zweitrangig betrachtet. Wären sich die drei Verbände tatsächlich so ähnlich, wäre eine Zusammenarbeit auch so möglich. Tatsächlich beackert aber jeder sein eigenes Gärtchen: SSM ist eigentlich nur bei SRG und tpc vorhanden (dort funktionierts dafür), Impressum versteht sich eher als Dienstleister für seine Mitglieder, denn als politisches Instrument und Syndicom tritt vornehmlich als kämpferische Gewerkschaft ohne Mitglieder (zumindest bei den Journis) auf.</p>
<p>In erster Linie sollten sich die Journalistinnen und Journalisten mal gegenseitig in den Arsch kneifen.</p>
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