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	<title>Kommentare zu: Über VIP-Fälle berichten alle</title>
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		<title>Von: Annina Striebel</title>
		<link>http://medienkritik-schweiz.ch/2011/05/uber-vip-falle-berichten-alle/#comment-435</link>
		<dc:creator>Annina Striebel</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 05:45:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es ist zumindest ein Schritt in die richtige Richtung, wenn Medien, welche selbst von einer Stellungnahme betroffen sind, diese auch veröffentlichen. Allerdings mutet es etwas scheinheilig an, wenn vor allem die für das eigene Medium positiv ausgefallenen Entscheide publiziert werden. Das Ziel muss absolute Offenheit im Bezug auf eigene Fehlleistungen sein. So beweisen wir unsere Ehrlichkeit gegenüber den Leserinnen und Lesern und können unsere Glaubwürdigkeit steigern. Wir Medienschaffende müssen kritikfähiger werden, denn nur auf diese Weise lernen wir und unser Produkt erreicht eine bessere Qualität.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist zumindest ein Schritt in die richtige Richtung, wenn Medien, welche selbst von einer Stellungnahme betroffen sind, diese auch veröffentlichen. Allerdings mutet es etwas scheinheilig an, wenn vor allem die für das eigene Medium positiv ausgefallenen Entscheide publiziert werden. Das Ziel muss absolute Offenheit im Bezug auf eigene Fehlleistungen sein. So beweisen wir unsere Ehrlichkeit gegenüber den Leserinnen und Lesern und können unsere Glaubwürdigkeit steigern. Wir Medienschaffende müssen kritikfähiger werden, denn nur auf diese Weise lernen wir und unser Produkt erreicht eine bessere Qualität.</p>
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		<title>Von: Florian Imbach</title>
		<link>http://medienkritik-schweiz.ch/2011/05/uber-vip-falle-berichten-alle/#comment-430</link>
		<dc:creator>Florian Imbach</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 10:23:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Danke für deinen Hinweis auf das Interview. Bleibt abzuwarten, ob die Zahlen auch wirklich einen Trend zeigen. Wie du ja selbst sagst, sträuben sich die Redaktionen, Medienkritisches abzudrucken.

Mein Vorschlag steht: Würde der Presserat seine Entscheidungen besser präsentieren, könnte dies zu einer grösseren Beachtung führen. Daran ist doch nichts falsch, oder? Was ist denn dein Vorschlag? Wenn ich deinen Punkt aufnehme und an die professionelle Gatekeeper-Funktion der Journalisten appelliere wird dies wohl zu keiner einzigen zusätzlichen Publikation führen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für deinen Hinweis auf das Interview. Bleibt abzuwarten, ob die Zahlen auch wirklich einen Trend zeigen. Wie du ja selbst sagst, sträuben sich die Redaktionen, Medienkritisches abzudrucken.</p>
<p>Mein Vorschlag steht: Würde der Presserat seine Entscheidungen besser präsentieren, könnte dies zu einer grösseren Beachtung führen. Daran ist doch nichts falsch, oder? Was ist denn dein Vorschlag? Wenn ich deinen Punkt aufnehme und an die professionelle Gatekeeper-Funktion der Journalisten appelliere wird dies wohl zu keiner einzigen zusätzlichen Publikation führen.</p>
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		<title>Von: Andreas Frei</title>
		<link>http://medienkritik-schweiz.ch/2011/05/uber-vip-falle-berichten-alle/#comment-417</link>
		<dc:creator>Andreas Frei</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 20:44:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie Lukas Langhart im Interview mit Martin Künzi (http://medienkritik-schweiz.ch/2011/05/unsere-ressourcen-sind-beschrankt/) herausgefunden hat, druckten im Jahr 2010 immerhin 60% der von einem Entscheid betroffenen Redaktionen die Stellungnahme des Presserates tatsächlich ab. Das ist im Vergleich zu 2009 (30%) bereits eine beachtliche Steigerung.
Da sollte es eigentlich auch den nicht betroffenen Redaktionen möglich sein, die Veröffentlichungsquote zu steigern, sollte man denken.

Auch in Sachen Medienkritik sträuben sich die Redaktionen davor, z.B. wissenschaftliche Erkenntnisse zu veröffentlichen (http://medienkritik-schweiz.ch/2011/05/medienkritik-muss-draussen-bleiben/). Natürlich lässt sich hier noch viel mehr als beim Presserat das Argument anführen, dass diese Studien und Forschungen in wissenschaftlicher Sprache verfasst sind und sich über Dutzende Seiten hinziehen. Das ist nicht attraktiv und müsste von der Wissenschaft ebenfalls überdacht werden.

Natürlich hätten Wissenschaft und Presserat bessere Chancen, wenn die Ergebnisse und Stellungnahmen schon hübsch aufbereitet in die Redaktionen verschickt würden, PR-mässig. Doch eigentlich dürfte man von Journalisten auch unter Zeitdruck erwarten, dass sie ihre Gatekeeper-Funktion professionell wahrnehmen und nicht nur bequeme, sondern auch wichtige Inhalte erkennen und sich durch das Dickicht einer wissenschaftlichen Studie zu wühlen wissen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Lukas Langhart im Interview mit Martin Künzi (<a href="http://medienkritik-schweiz.ch/2011/05/unsere-ressourcen-sind-beschrankt/" rel="nofollow">http://medienkritik-schweiz.ch/2011/05/unsere-ressourcen-sind-beschrankt/</a>) herausgefunden hat, druckten im Jahr 2010 immerhin 60% der von einem Entscheid betroffenen Redaktionen die Stellungnahme des Presserates tatsächlich ab. Das ist im Vergleich zu 2009 (30%) bereits eine beachtliche Steigerung.<br />
Da sollte es eigentlich auch den nicht betroffenen Redaktionen möglich sein, die Veröffentlichungsquote zu steigern, sollte man denken.</p>
<p>Auch in Sachen Medienkritik sträuben sich die Redaktionen davor, z.B. wissenschaftliche Erkenntnisse zu veröffentlichen (<a href="http://medienkritik-schweiz.ch/2011/05/medienkritik-muss-draussen-bleiben/" rel="nofollow">http://medienkritik-schweiz.ch/2011/05/medienkritik-muss-draussen-bleiben/</a>). Natürlich lässt sich hier noch viel mehr als beim Presserat das Argument anführen, dass diese Studien und Forschungen in wissenschaftlicher Sprache verfasst sind und sich über Dutzende Seiten hinziehen. Das ist nicht attraktiv und müsste von der Wissenschaft ebenfalls überdacht werden.</p>
<p>Natürlich hätten Wissenschaft und Presserat bessere Chancen, wenn die Ergebnisse und Stellungnahmen schon hübsch aufbereitet in die Redaktionen verschickt würden, PR-mässig. Doch eigentlich dürfte man von Journalisten auch unter Zeitdruck erwarten, dass sie ihre Gatekeeper-Funktion professionell wahrnehmen und nicht nur bequeme, sondern auch wichtige Inhalte erkennen und sich durch das Dickicht einer wissenschaftlichen Studie zu wühlen wissen.</p>
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		<title>Von: Kathrin Reimann</title>
		<link>http://medienkritik-schweiz.ch/2011/05/uber-vip-falle-berichten-alle/#comment-413</link>
		<dc:creator>Kathrin Reimann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 14:28:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Presserat setzt sich mit medienethischen Fragen auseinander, würde er sich bei seinen Stellungsnahmen an den Boulevardmedien orientieren und diese reisserisch präsentieren, würde er wohl gar nicht mehr ernst genommen werden. Das öffentliche Interesse am Presserat sollte zudem nicht überschätzt werden, die Stellungsnahmen werden im Internet veröffentlicht, Sitzungen können besucht werden - inwiefern diese Angebote genutzt werden ist mir nicht bekannt. Ich schätze das Interesse daran aber nicht allzu hoch ein. Möglicherweise würde es den Presserat aufwerten, würde man ihn ergänzen, etwa mit Ombudsstellen innerhalb grosser Medienorganisationen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Presserat setzt sich mit medienethischen Fragen auseinander, würde er sich bei seinen Stellungsnahmen an den Boulevardmedien orientieren und diese reisserisch präsentieren, würde er wohl gar nicht mehr ernst genommen werden. Das öffentliche Interesse am Presserat sollte zudem nicht überschätzt werden, die Stellungsnahmen werden im Internet veröffentlicht, Sitzungen können besucht werden &#8211; inwiefern diese Angebote genutzt werden ist mir nicht bekannt. Ich schätze das Interesse daran aber nicht allzu hoch ein. Möglicherweise würde es den Presserat aufwerten, würde man ihn ergänzen, etwa mit Ombudsstellen innerhalb grosser Medienorganisationen.</p>
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