Der Fall Weltwoche Strehle – Dossier, Essay, Dokumentation

von Matthias Giger

Der Fall „Weltwoche Strehle“ hat in Medienkreisen Staub aufgewirbelt. Für Tages-Anzeiger Chefredaktor Res Strehle eine Medienkampagne, für Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel eine berechtige Recherchegeschichte, ist die Debatte, welche die Weltwoche mit dem Artikel ausgelöst hat, aus neutraler Warte vor allem eines: interessant.

Viele Aspekte der Medienkritik werden im Verlauf der Diskussion thematisiert: Wie reagiert jemand, der ins Visier eines Medientitels gerät, wie kann er sich wehren, wer stellt sich auf seine Seite, wer nicht, warum, darf der Präsident des Presserates Stellung dazu nehmen? Ist es klug sich nicht auf die Diskussion einzulassen? Verstiess Autor Philipp Gut gegen den Journalistenkodex? Ist dem politisch getriebenen Journalismus der Stil abhanden gekommen? Welche medienkritischen Akteure haben sich zu Wort gemeldet? Was kann man daraus lernen? Und wie geht es weiter?

Medienkritik Schweiz hat in einem Dossier die wichtigsten Stimmen möglichst neutral und im zeitlichen Ablauf der Debatte in einen Fliesstext gepackt.

Vorstandsmitglied Philip Kübler, der an der Universität Zürich Medienrecht lehrt, zeigt in seinem Essay „Medienkritik und Rechtsbehelfe am Beispiel ‚Strehle Weltwoche’“ auf, wie jemand vorgehen kann, wenn er in die Mühlen der Öffentlichkeit gerät.

Hier kann eine Dokumentation abgerufen werden, welche die wichtigsten Dokumente im zeitlichen Ablauf listet.

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Über Matthias Giger

Studium der Medien- und Kommunikation, Journalistik und Zeitgeschichte an der Universität Freiburg i.Ue., lic.rer.soc. Online-Redaktion bei der VR Leasing AG, Eschborn und bei der Zukunftsinstitut GmbH, Kelkheim. Von 2007 bis 2013 Lokalredaktor beim Toggenburger Tagblatt. Jetzt an einem Master of Science in Business Administration, Major Information Science.

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