Ablösung im Präsidium von Medienkritik Schweiz

Bild vom neuen Präsidenten von Medienkritik Schweiz, Philip Kübler und vom alten Präsidenten Gottlieb F. Höpli

Philip Kübler (links) löst Gottlieb F. Höpli als Präsident von Medienkritk Schweiz ab. Bild: Lukas Schnellmann

(red)

Die Mitgliederversammlung des Vereins Medienkritik Schweiz hat vier neue Mitglieder in den Vorstand gewählt: Dr. Ruth Halter-Schmid, Präsidentin Zürcher Radio-Stiftung; Pius Knüsel, Direktor der Volkshochschule Zürich; Dr. Matthias Künzler, Universität Zürich und Dr. Stefan Vannoni, economiesuisse.

Anschliessend hat der Vorstand mit Philip Kübler einen neuen Vorsitzenden gewählt. Er löst Gottlieb F. Höpli ab, der den Verein seit seiner Gründung geleitet hat. Der Vorstand und die Mitglieder verdankten die Arbeit von Gottlieb F. Höpli herzlich. Er wird sich in der Zukunft um den Beirat des Vereins kümmern, der sich an der Seite des Vorstandes formieren und diesen unterstützen soll. Die Konstituierung des Beirats ist für das kommende Jahr geplant.

Der neue Präsident Dr. iur. Philip Kübler ist ein Spezialist im Medien-, IT-, Telekommunikations- und Vertragsrecht und in Fragen der Governance und Compliance von Organisationen. Er ist Rechtsanwalt und hauptberuflich für Swisscom tätig, zuerst als langjähriger Chefjurist und aktuell mit Verantwortung für den Bereich Unternehmenstransaktionen. Philip Kübler ist Dozent für Medienrecht an de Universität Zürich und Mitglied der Eidgenössischen Medienkommission (EMEK), einem Beratungsgremium des Bundesrates für medienpolitische Fragen. Philip Kübler amtete bis vor kurzem 12 Jahre als Mitglied des Schweizerischen Presserates, war parallel an der Gründung des Vereins Medienkritik Schweiz beteiligt und wirkte in dessen Vorstand.

Philip Kübler sagt über seine neue Aufgabe: „Die Beschäftigung mit Medien ist für Berufsleute in Betrieben und Institutionen eine wichtige Nebensache – für die Demokratie in der Schweiz aber sind die Medien eine Hauptsache.“ Medienkritik Schweiz möchte das Verständnis für die Medien und die Auseinandersetzung mit dem Journalismus und seinem Umfeld fördern. Wenn Nutzerinnen, Medienschaffende und zahlreiche Vereinigungen Medienleistungen beobachten und bewerten, soll dies auf den Plattformen von Medienkritik Schweiz gezeigt werden. „Unsere thematische Veranstaltungen werden wir weiterführen und die Website als Plattform der Medienkritik weiterentwickeln“, sagt Philip Kübler. Es könne niemandem gleichgültig sein, was die Medienschaffenden und die Redaktionen in der Schweiz leisten, wie sie aufgestellt sind und in welchem rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Rahmen sie agieren. Der Verein Medienkritik Schweiz möchte seinen Beitrag aus fachkundiger und unabhängiger Warte leisten. „Wir möchten uns nicht durch pointierte Kritik einzelner Medienleistungen profilieren, sondern in erster Linie die Medienkritik anderer aggregieren und auf medienkritische Vorgänge hinweisen“.

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