Medienjournalist Nick Lüthi schreibt über das Dilemma des Schweizerischen Presserates.
Presseratspräsident Dominique von Burg hat sich zur Weltwoche-Geschichte über Res Strehle geäussert, die diesen
in die Nähe von linksradikalen Terroristen rückte. Damit habe er dem Presserat vorgegriffen, so Lüthi. Das Dilemma
des Presserats sei es, auf der einen Seite auf aktuelle Geschehnisse Bezug zu nehmen und auf der anderen Seite
sorgsam abgewogene Stellungnahmen abzugeben. Hierfür brauche er aber so viel Zeit, dass das Interesse am Thema längst verpufft ist.
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