Archiv der Kategorie: Verein

Ablösung im Präsidium von Medienkritik Schweiz

Bild vom neuen Präsidenten von Medienkritik Schweiz, Philip Kübler und vom alten Präsidenten Gottlieb F. Höpli

Philip Kübler (links) löst Gottlieb F. Höpli als Präsident von Medienkritk Schweiz ab. Bild: Lukas Schnellmann

(red)

Die Mitgliederversammlung des Vereins Medienkritik Schweiz hat vier neue Mitglieder in den Vorstand gewählt: Dr. Ruth Halter-Schmid, Präsidentin Zürcher Radio-Stiftung; Pius Knüsel, Direktor der Volkshochschule Zürich; Dr. Matthias Künzler, Universität Zürich und Dr. Stefan Vannoni, economiesuisse. Weiterlesen

Findet Medienkritik statt?

von Philip Kübler

Der Verein Medienkritik Schweiz interessiert sich für die direkte Kritik einzelner Medienthemen und Medienleistungen. Solche themen- und ereignisbezogenen Beiträge schicken wir auch gelegentlich über unsere Website in die Öffentlichkeit (den ehrenamtlichen Autoren sei gedankt). Doch das hauptsächliche Engagement unseres Vereins gilt der Kritikfähigkeit der Medien und der institutionalisierten Medienkritik von aussen. Weiterlesen

Jahrestagung über die Eidgenössische Medienkommission

Zum vierten Mal findet am 27. November (Mittwoch, 18 Uhr, Pädagogische Hochschule Zürich) die Jahrestagung von Medienkritik Schweiz statt. An der diesjährigen Tagung wird es um die Eidgenössische Medienkommission gehen.

Viel ist über dieses noch junge Gremium geschrieben worden, einiges ist kritisiert und spekuliert worden. Medienkritik-Schweiz-Präsident Gottlieb F. Höpli blickt zurück auf die letzte Kommission für Medien (1978-82). Prof. Dr. Otfried Jarren nennt die Ziele und Absichten der aktuelle Eidgenössische Medienkommission, die er präsidiert. Dr. Philip Kübler geht auf den medienpolitischen Kontext ein, in den die Medienkommission eingebettet ist.

Interessante Gespräche am Apéro ab 19.30 Uhr sind vorprogrammiert.

Die Teilnahme ist kostenlos. Hier das genaue Programm: Tagung 2013 Programm

Anmeldungen unter
info@medienkritik-schweiz.ch
Einlesen? Kann man sich hier

Digitales Lauffeuer

von Matthias Giger

«Es gilt die Unschuldsvermutung», heisst es, wenn seriöse Medien in der Schweiz über jemanden berichten, der ein Verbrechen begangen haben soll, aber noch nicht verurteilt worden ist. Vor allem dann, wenn die Person mit Namen genannt wird, weil der was zur Sache tut. Mit der Namensnennung ist das so eine Sache. Das wird weltweit unterschiedlich gehandhabt. […]
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Grosse Tagung, kleiner Verein

von Matthias Giger

Dem Verein Medienkritik Schweiz fehlt es vor allem an einem: an Mitgliedern.
Nebst dem Vorstand haben gerade einmal fünf Mitglieder Pius Knüsel, Erwin Bischof, Daniel Römer, Hermann Suter und Matthias Giger, sowie ein Gast, Prof. Dr. Louis Bosshart, an der Generalversammlung teilgenommen.

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Präsidenten- und Journalistenrabatte…

von Gottlieb F. Höpli

im St.Galler Tagblatt nimmt der Präsident des Vereins Medienkritik Schweiz, der Journalist Gottlieb F. Höpli, die Doppelmoral vieler deutscher Medienschaffender aufs Korn, die dem deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff die verwerfliche Annahme von Vergünstigungen und Vorteilen vorwerfen. Aber wie steht es denn mit den Rabatten und Vorteilen für deutsche Journalisten? Hier die Tagblatt-Glosse:
“ Als er endlich ganz oben angekommen war, muss sich Christian Wulff vorgekommen sein wie im Schlaraffenland: Da ein günstiger Hypothekarkredit, dort eine Einladung ans Oktoberfest oder sogar in die Ferienvilla, und auch zu ihren Autos kamen Herr und Frau Wulff zu besseren Konditionen als Otto Normalverbraucher. Das geht nicht, finden unisono die deutschen Medien. Weil solche Vorteile doch stets mit Erwartungen verbunden sind.
Die rund 50000 deutschen Journalisten bekommen, wenn sie ihren Ausweis zücken, bei Banken günstigere Kredite, fliegen und reisen zum halben Preis (wenn nicht gar gratis) und bezahlen für die meisten Neuwagen 15 Prozent weniger. Rund 1700 Presserabatte sind auf der Website www.journalismus.com aufgelistet (da könnten die Schweizer Kollegen vor Neid erblassen). Das macht aber gar nichts: Solche Vorteile bekommen die Journalisten ja sicher nur, weil die deutschen Firmen vor ihrer hehren Aufgabe und Unbestechlichkeit eine so hohe Achtung haben.“

Windschiefe Medienordnung

von Gottlieb F. Höpli

In seiner neuesten Kolumne im St.Galler Tagblatt kritisiert Gottlieb F. Höpli die derzeitige Medien-Unordnung in der Schweiz. Diese lässt es seiner Ansicht nach nicht zu, dass der Bundesrat sich, wie er vorsieht, erst in vier Jahren wieder über das Dossier „Medienpolitik“ beugen wird. Höplis Beitrag gibt seine persönliche Meinung wieder und bindet weder die redaktionelle Haltung der Zeitung noch jene des Vereins „Medienkritik Schweiz“, dessen Präsident er ist.
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Medienpolitik 2011

von Philip Kübler

Das Anliegen des Vereins Medienkritik Schweiz (MKCH) ist die Auseinandersetzung mit dem Mediensystem und mit den Medien. Transparent, nachvollziehbar und interessant soll sie sein, diese Auseinandersetzung: Kritik im besten Sinn des Wortes.

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Die BaZ als Symptom der Medienkrise

(red)

Sind die jüngsten Basler Zeitungswirren blosse Episode oder Symptome einer grösseren Medienkrise? An der ersten Jahresveranstaltung des Vereins „Medienkritik Schweiz“ am 25. November an der HWZ Hochschule für Wirtschaft in Zürich prallten die Meinungen prominenter Medienfachleute aufeinander. Der Verein will mit einer neuen Online-Plattform zu einer Bündelung der Kräfte in der Medienkritik beitragen. Diese ist für ihn eine der wichtigsten Voraussetzungen für die gefährdete Medienqualität in der Schweiz. Weiterlesen