Schlagwort-Archive: Blattkritik

„Es gibt zu wenig Medienkritik“

Der Publizist und Rechtsanwalt Peter Studer (77) findet es wichtig, dass Medien nicht nur kritisieren, sondern sich auch kritisieren lassen. Der ehemalige Presseratspräsident über „weisse Raben“, die Zukunft der Presse und warum er Social Media nicht aktiv nutzt.
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Wenn der Presserat dreimal klingelt

von Andreas Engel

Mit ihnen beginnt der Arbeitstag für viele Pendler auf dem Weg ins Geschäft, mit ihnen endet er auch, wenn man es sich am Abend in Tram oder S-Bahn gemütlich macht. Die Rede ist von den Gratiszeitungen „20 Minuten“ und „Blick am Abend“. Nicht alles, was in den beiden Blättern steht, genügt den Qualitätsansprüchen eines professionellen Journalismus. Wenn es um eigene Mängel und Verfehlungen geht, scheinen die Gratisblätter nicht allzu selbstkritisch zu sein.

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„Feedback gibts nur noch beim Mittagessen“

Interview mit David Gadze von Reto Beeler

Voller Tatendrang in die Welt hinausgehen und endlich das Gelernte umsetzen: Jeder Student freut sich auf die ersten Schritte in der Arbeitswelt. David Gadze hat vor drei Jahren den Studiengang Journalismus und Organisationskommunikation an der ZHAW abgeschlossen. Im Interview sagt er, was ihm die Ausbildung für den Beruf als freier Journalist und Medientrainer gebracht hat.
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„Blattkritik soll motivieren“

von Lara Attinger, Imelda Stalder und Aline Wüst

„Und nun zur Ausgabe von gestern.“ So ähnlich tönt es jeden Morgen bei vielen Tageszeitungen in der Schweiz. Blattkritik wird rege geübt, der Wille zu Verbesserung ist vorhanden. Doch was ist die ideale Blattkritik? Einblick in drei Redaktionen.
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„Gute Mediengeschichten brauchen kein eigenes Ressort“

Interview mit Simon Bärtschi von Lukas Langhart

Der oft totgesagte Medienjournalismus lebt weiter, einfach anders. Davon zeigt sich Simon Bärtschi (41) im Interview überzeugt. Der stellvertretende Chefredaktor der SonntagsZeitung begann selbst einst als Medienredaktor und weiss, wie die Zeitungsmacher argumentieren, die sich kein Medienressort leisten wollen. Heute ist er selber einer von ihnen.
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Blattkritik für Fortgeschrittene

von Silvan Gruber

Trotz stetig steigendem Zeitdruck und allgemeiner Ressourcenknappheit ist die Blattkritik aus nahezu keiner Redaktion wegzudenken. Der tatsächliche Erfolg dieser subjektiven Kollegenkritik bleibt aber oftmals aus. Dies, weil entscheidende Faktoren vernachlässig werden. Doch wie sieht eine substanzielle und pragmatisch orientierte Blattkritik eigentlich aus?
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„Journalisten sind heute wie Büroangestellte“

Interview mit Mario Cortesi von Maria-Anna Wieland

Mario Cortesi gilt als einer der der härtesten und erfolgreichsten Journalisten-Lehrer der Schweiz. Aus seiner „Schule“, dem Bieler Medienbüro Cortesi, gingen zahlreiche grosse Namen des Schweizer Journalismus hervor. Umso überraschender, dass er bei seiner Zeitung, dem zweisprachigen Wochenblatt BielBienne die Blattkritik abgeschafft hat. Wie Cortesi die Qualität trotzdem sichern will, erklärt der 70-Jährige im Gespräch.
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