Schlagwort-Archive: Blick

„Es gibt zu wenig Medienkritik“

Der Publizist und Rechtsanwalt Peter Studer (77) findet es wichtig, dass Medien nicht nur kritisieren, sondern sich auch kritisieren lassen. Der ehemalige Presseratspräsident über „weisse Raben“, die Zukunft der Presse und warum er Social Media nicht aktiv nutzt.
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So foutiert sich der „Blick“ um den Presserat

von Matthias Oppliger

Regelmässig rügt der Presserat die Berichterstattung des „Blick“. Das kümmert die Zeitung wenig. Sie schrieben für die Leser und nicht für den Presserat, sagt der Chefredaktor. Die Thematisierung der eigenen Fehltritte überlässt man der Konkurrenz.
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Wenn sich Medien mit Hobby-Paparazzi einlassen

von Dominic Wuillemin

Leserreporter können wertvolle Informationen liefern, zu denen eine Redaktion keinen Zugang hat. Wenn sich die Bürger-Fotografen aber als Hobby-Papparazzi verstehen, ist vor der Veröffentlichung grosse Vorsicht angebracht. Ein Bild hat keinen Informationswert, nur weil es Blut, Blech oder Busen zeigt.
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Trial & Error & Sorry

von Philip Kübler

Auf der Frontseite der Ausgabe vom 7. Februar 2012 entschuldigte sich die Tageszeitung „Blick“ für eine fünf Jahre zurückliegende Persönlichkeitsverletzung. Anlass für die Entschuldigung war ein Rechtsstreit mit dem Betroffenen. Das späte, kurze und erzwungene Eingeständnis erklärt dem Leser wenig.
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Unbekanntes Internet

von Sebastian Schneider

Ob Videoclips auf Youtube oder Partyfotos auf Facebook – immer mehr persönliche Daten finden den Weg ins Internet, wo sie ausgewertet und zu kommerziellen Zwecken genutzt werden. Auch Journalisten bedienen sich zunehmend in diesem Datenpool. Ungeklärt ist dabei, wo der öffentliche Raum endet und wo die Privatsphäre beginnt. Auch der Schweizer Presserat muss sich vermehrt mit dieser Frage befassen.
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Boulevard stärker im Visier

von Stefan Etter

Der Boulevardjournalismus eckt mit zugespitzten Texten und investigativen Recherchemethoden immer wieder an. Er polarisiert und spaltet die Gemüter, doch die öffentliche Aufmerksamkeit ist ihm gewiss – im Positiven wie im Negativen. Das zeigt auch ein Blick auf die Stellungnahmen des Presserats aus dem Jahr 2010. Die Titel der „Blick“-Gruppe sind besonders häufig Gegenstand von Beschwerden.
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