Schlagwort-Archive: Journalismus

Kommentar zum gespaltenen Verhältnis zwischen Medien und Naturwissenschaft

von Hansruedi Völkle

Seit die immer kontroversere Diskussion um Nutzen und Gefahren der Kernenergie ausgebrochen ist und erst recht seit der Reaktor­katastrophe von Tschernobyl und erneut nach jener von Fukushima, ist das Verhältnis zwischen Naturwissenschaftlern und Journalisten alles andere als harmonisch. Weiterlesen

„Es gibt zu wenig Medienkritik“

Der Publizist und Rechtsanwalt Peter Studer (77) findet es wichtig, dass Medien nicht nur kritisieren, sondern sich auch kritisieren lassen. Der ehemalige Presseratspräsident über „weisse Raben“, die Zukunft der Presse und warum er Social Media nicht aktiv nutzt.
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«Müssen nicht jeden Schrott melden»

von Reto Stauffacher

Fast alle Nachrichtenmedien in der Schweiz nutzen die Dienste der Agentur Sportinformation SI, eine Tochter der Schweizerischen Depeschenagentur SDA. Jahrzehntelang galt die Sportagentur als glaubwürdiger Nachrichtenlieferant mit einer hohen Qualität. In letzter Zeit sind vermehrt kritische Stimmen aus Redaktionen zu hören: Die SI habe die Online-Entwicklung verschlafen. Chefredaktor Peter Lerch nimmt Stellung zu diesem Vorwurf, erklärt die publizistischen Leitlinien und verteidigt die Arbeitsweise seiner Agentur.
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Mit Vollgas in die PR

von Stephan Pruss

Nach dem Studium der Medienwissenschaften heisst es: ab in die Praxis, aber nicht in den Journalismus. Immer beliebter sind die Public Relations, wie die kürzlich vorgestellte Absolventenstudie des IPMZ zeigt. Und Journalismusstudierende des IAM in Winterthur fragen sich, was ihnen das Studium überhaupt bringt.
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Laudatio für Rainer Stadler

Laudatio von Gottlieb F.Höpli für Rainer Stadler

Rainer Stadler, Journalist und Medienkritiker der NZZ, wurde am 1. September mit dem dem Ostschweizer Radio- und Fernsehpreis ausgezeichnet. Gottlieb F. Höpli, Präsident des Vereins Medienkritik Schweiz hielt die Laudatio, welche im folgenden wiedergegeben wird. Weiterlesen

PR-Fotos – Glanz anstatt Transparenz

Sollen sich Staatsoberhäupter geschönt darstellen lassen?

von Matthias Giger

Auf der Titelseite der Zeitschrift Annabelle (Nr. 2/11) sind die vier Bundesrätinnen abgebildet. Geknipst hat das Bundesrätinnen-Foto die Starfotografin Brigitte Lacombe. Es handelt sich offensichtlich um eine schmeichelhafte Aufnahme, die einen starken Gegensatz zu den Karikaturen in Zeitungen und Zeitschriften bildet. Die Wahrheit liegt wie so oft irgendwo dazwischen.
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Blattkritik für Fortgeschrittene

von Silvan Gruber

Trotz stetig steigendem Zeitdruck und allgemeiner Ressourcenknappheit ist die Blattkritik aus nahezu keiner Redaktion wegzudenken. Der tatsächliche Erfolg dieser subjektiven Kollegenkritik bleibt aber oftmals aus. Dies, weil entscheidende Faktoren vernachlässig werden. Doch wie sieht eine substanzielle und pragmatisch orientierte Blattkritik eigentlich aus?
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