Schlagwort-Archive: Medienkritik

“Nicht Aufgabe der Partei“

von Alexander Rudolf

Schweizer Parteien sind zurückhaltend mit Medienkritik. Sie setzen sich zwar für eine korrekte Berichterstattung ein, grundlegende Fragen zur Gestaltung des Mediensystems greifen sie aber in politischen Vorstössen auf. Einzelne Parteiexponenten – von rechts bis links – nehmen aber kein Blatt vor den Mund, wenn sie mit der Berichterstattung nicht einverstanden sind.
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Kommentar zum gespaltenen Verhältnis zwischen Medien und Naturwissenschaft

von Hansruedi Völkle

Seit die immer kontroversere Diskussion um Nutzen und Gefahren der Kernenergie ausgebrochen ist und erst recht seit der Reaktor­katastrophe von Tschernobyl und erneut nach jener von Fukushima, ist das Verhältnis zwischen Naturwissenschaftlern und Journalisten alles andere als harmonisch. Weiterlesen

„Breaking News“ unter falscher Flagge

von Corina Borer

Seit es Medienkritik gibt, kommt sie auch als Satire daher; heute unter anderem via Twitter. Unter der Adresse @20minNews verbreiten unbekannte Spassvögel Kurznachrichten, die auf den ersten Blick den Schlagzeilen von 20 Minuten verblüffend ähnlich sehen – gar nicht zur Freude der Gratiszeitung.
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Abt. Klamauk und Kritik

von Antonio Haefeli

Da soll noch jemand sagen, Medienkritik sei eine trockene und langweilige Sache. Das Basler Blog „Infamy“ zeigt, dass es auch anders geht: Seit 10 Jahren gibt es hier erfrischende Kritik an der (lokalen) Medienbranche und ihren Auswüchsen, gemischt mit allerlei geistreichem Klamauk. Was die Macher antreibt und was sie dabei hält.
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„Es gibt zu wenig Medienkritik“

Der Publizist und Rechtsanwalt Peter Studer (77) findet es wichtig, dass Medien nicht nur kritisieren, sondern sich auch kritisieren lassen. Der ehemalige Presseratspräsident über „weisse Raben“, die Zukunft der Presse und warum er Social Media nicht aktiv nutzt.
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Wovon sprechen wir eigentlich?

von Dinah Brunner

„Medienkritik“ findet sich als Begriff in keinem Wörterbuch. Zwar gibt es wissenschaftliche Definitionen, aber im praktischen Alltag kursieren unterschiedliche Vorstellungen von Medienkritik. Wie stark unterscheiden sich die Definitionen? Und spielt das für die journalistische Arbeit überhaupt eine Rolle? Antworten von Schweizer Medienschaffenden.
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„Man lobt den Kollegen nicht unbedingt“

von Nena Weibel und Melanie Staub (Bilder: Philippe Neidhart)

Philipp Cueni ist Chefredaktor des Magazins „Edito + Klartext“. Sechs Mal pro Jahr wird darin die Schweizer Medienszene unter die Lupe genommen. Der Basler Medienjournalist wünscht sich für die Schweiz mehr Kritik, Debatte und Transparenz unter den und über die Medien.
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«Das Magazin» als Nestbeschmutzer?

von Laura Verbeke

Wer, wenn nicht Journalisten sind Experten in Medienthemen? Das findet man auch auf der Redaktion des Magazins vom Tages-Anzeiger. Vor allem im neuen Blog der Wochenendbeilage sind in letzter Zeit vermehrt medienkritische Töne zu hören – dabei bleibt auch das eigene Haus nicht verschont.
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Haben die Leser immer recht?

von Sara Stulz

Im Online-Journalismus dienen hohe Zugriffszahlen oft als willkommene Ausrede, um sich über berufsethische Diskussionen hinwegzusetzen. Doch die Klickzahlen zeigen nicht, ob ein Artikel journalistischen Qualitätskriterien entspricht – sondern oft nur den grenzlosen Voyeurismus der Leser.
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«Müssen nicht jeden Schrott melden»

von Reto Stauffacher

Fast alle Nachrichtenmedien in der Schweiz nutzen die Dienste der Agentur Sportinformation SI, eine Tochter der Schweizerischen Depeschenagentur SDA. Jahrzehntelang galt die Sportagentur als glaubwürdiger Nachrichtenlieferant mit einer hohen Qualität. In letzter Zeit sind vermehrt kritische Stimmen aus Redaktionen zu hören: Die SI habe die Online-Entwicklung verschlafen. Chefredaktor Peter Lerch nimmt Stellung zu diesem Vorwurf, erklärt die publizistischen Leitlinien und verteidigt die Arbeitsweise seiner Agentur.
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Nur für „Freunde“: Medienkritik light

von Jonas Frehner

Mit Facebook ist in den letzten Jahren ein soziales Netzwerk auch zu einer Plattform für Medienkritk geworden. Allerdings erreicht die Kritik nur eine Teilöffentlichkeit: Die „Facebook-Freunde“. Ein Modell mit Zukunft oder nur eine weitere Episode im Web 2.0?
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Lustige Medienkritik

von Matthias Oppliger

In seiner Hörkolummne «Die andere Presseschau» hält der Psychoanalytiker Peter Schneider auf DRS 3 den Medien täglich den Spiegel vor. Kann Satire Medienkritik sein? Ist Satire gar besonders gut geeignet, Kritik an den Medien zu üben?

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Unkommmentierter Zusammenschluss

von Melanie Staub

Im letzten Frühjahr spannten die beiden Medienmagazine Edito und Klartext zusammen. Ob und wie dies die Vielfalt im Medienjournalismus tangiert, wurde bisher nicht näher untersucht. Aber  skeptische Stimmen waren sehr wohl zu vernehmen.
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Leserkritik: Die geliebte Feindin

von Laura Verbeke

«Beliebt beim Leser, verhasst in der Redaktion.» Dies ist das Ansehen, das die Leserkritik in den vergangenen Jahren in Redaktionen von Tageszeitungen genossen hat. Wie sieht der Status quo aus? Eine kurze Abhandlung über den Beitrag der Rezipienten an die Medienkritik und was Fachleute davon halten.
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Der «mediale» Suizid

von Laura Verbeke

«Bis dass der Tod euch scheidet» heisst es jeweils in der Kirche. Im Fall des DOK-Films «Tod nach Plan» scheiden sich die Geister jedoch bereits an der Frage nach der Legitimation einer solchen Berichterstattung. Der Dokumentarfilm stellt das Thema Suizid in den Vordergrund und begibt sich damit auf Glatteis.
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Unzählige Begriffe von einem Begriff

von Jessica Cunti

Medienwissenschaftler, Medienschaffende aber auch die Bevölkerung beschäftigen sich mit Medienkritik. Sehr selten wird jedoch vom selben gesprochen. Am Institut für Angewandte Wissenschaft IAM in Winterthur wird deshalb an einer Definition des Begriffs Medienkritik gearbeitet. Doch eine abschliessende Formel gibt es nicht und wird es auch nie geben.
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Kein Platz für Medienkritik

von Adrian Plachesi und Dominic Ledergerber

Die SF-Sendung „10vor10“ berichtet nur selten über andere Medien. „Das ginge an den Zuschauern vorbei“, sagt der stellvertretende Leiter Christian Dütschler. Es gibt jedoch Ausnahmen. Allerdings sind es solche, die die Regel bestätigen.
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Pioniere der Online-Medienkritik

von Rafaela Roth

Seit elf Jahren betreiben die kirchlichen Mediendienste die Online-Plattform medienheft.ch. Doch wo „online“ drauf steht, ist nicht unbedingt „online“ drin. medienheft.ch positioniert sich bewusst als Zwittermodell zwischen Print und online.
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Grenzen und Möglichkeiten

von Manuel Peter

Seit letztem November ist diese Webseite als Plattform für Medienkritik online. Rund 50 Artikel haben Studierende der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW bisher im Rahmen ihres Studiums hier veröffentlicht. Ein wertvoller Beitrag für den medienkritischen Diskurs oder nur eine lästige Pflichtübung? Eine erste Bilanz.
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