Schlagwort-Archive: Qualität

„Es gibt zu wenig Medienkritik“

Der Publizist und Rechtsanwalt Peter Studer (77) findet es wichtig, dass Medien nicht nur kritisieren, sondern sich auch kritisieren lassen. Der ehemalige Presseratspräsident über „weisse Raben“, die Zukunft der Presse und warum er Social Media nicht aktiv nutzt.
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Haben die Leser immer recht?

von Sara Stulz

Im Online-Journalismus dienen hohe Zugriffszahlen oft als willkommene Ausrede, um sich über berufsethische Diskussionen hinwegzusetzen. Doch die Klickzahlen zeigen nicht, ob ein Artikel journalistischen Qualitätskriterien entspricht – sondern oft nur den grenzlosen Voyeurismus der Leser.
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Wenn der Presserat dreimal klingelt

von Andreas Engel

Mit ihnen beginnt der Arbeitstag für viele Pendler auf dem Weg ins Geschäft, mit ihnen endet er auch, wenn man es sich am Abend in Tram oder S-Bahn gemütlich macht. Die Rede ist von den Gratiszeitungen „20 Minuten“ und „Blick am Abend“. Nicht alles, was in den beiden Blättern steht, genügt den Qualitätsansprüchen eines professionellen Journalismus. Wenn es um eigene Mängel und Verfehlungen geht, scheinen die Gratisblätter nicht allzu selbstkritisch zu sein.

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Umstrittene Neuerung bei der „Tagesschau“

von Sara Stulz

Seit rund einem halben Jahr werden in der „Tagesschau“ einzelne Themen stärker gewichtet und Korrespondenten äussern öfter ihre persönliche Meinung. Was von der Redaktion bewusst eingeführt wurde, stösst nicht bei allen Zuschauern auf Begeisterung. Ist die „Tagesschau“ dazu verpflichtet, neutral zu berichten oder helfen subjektive Einschätzungen bei der Analyse und Einordnung von Sachverhalten?
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„Die Menschen wissen, dass sie Trash lesen“

Interview mit Kurt Imhof von Beatrice Peter

Kurt Imhof und sein Forscherteam äusserten sich im Jahrbuch „Qualität der Schweizer Medien 2010“ besorgt. Mit der Angst um die Schweizer Demokratie erschien der oberste Medienkritiker fast kulturpessimistisch. Im Gespräch zeigt Imhof aber, dass er den Glauben in die moderne Gesellschaft noch lange nicht aufgegeben hat.
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Blattkritik für Fortgeschrittene

von Silvan Gruber

Trotz stetig steigendem Zeitdruck und allgemeiner Ressourcenknappheit ist die Blattkritik aus nahezu keiner Redaktion wegzudenken. Der tatsächliche Erfolg dieser subjektiven Kollegenkritik bleibt aber oftmals aus. Dies, weil entscheidende Faktoren vernachlässig werden. Doch wie sieht eine substanzielle und pragmatisch orientierte Blattkritik eigentlich aus?
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Debatte mit Defiziten

von Florian Imbach

Unterdessen ist sie wieder etwas abgeflacht. Doch zwischenzeitlich hatte die Debatte über die Qualität in den Schweizer Medien ihren Namen verdient. Das Essay von Pietro Supino als Replik auf das Jahrbuch von Kurt Imhof diente dabei als Katalysator. Noch ist aber nicht alles gesagt.
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