Schlagwort-Archive: SF

„Es gibt zu wenig Medienkritik“

Der Publizist und Rechtsanwalt Peter Studer (77) findet es wichtig, dass Medien nicht nur kritisieren, sondern sich auch kritisieren lassen. Der ehemalige Presseratspräsident über „weisse Raben“, die Zukunft der Presse und warum er Social Media nicht aktiv nutzt.
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Ohne Medienkompetenz keine Medienkritik

von Lisa Känzig

Fernseh-Talkmaster, promovierter Medienwissenschaftler und Journalismus-Dozent – Hugo Bigi ist in der Schweizer Medienlandschaft bestens verankert. Der Profi findet Medienkritik zwar wichtig, unterhaltsam sei sie aber nicht. Schuld daran hätten nicht die Medien selber: Der Hund liegt woanders begraben. Es wird Zeit, ihn aufzuspüren.
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Der «mediale» Suizid

von Laura Verbeke

«Bis dass der Tod euch scheidet» heisst es jeweils in der Kirche. Im Fall des DOK-Films «Tod nach Plan» scheiden sich die Geister jedoch bereits an der Frage nach der Legitimation einer solchen Berichterstattung. Der Dokumentarfilm stellt das Thema Suizid in den Vordergrund und begibt sich damit auf Glatteis.
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Umstrittene Neuerung bei der „Tagesschau“

von Sara Stulz

Seit rund einem halben Jahr werden in der „Tagesschau“ einzelne Themen stärker gewichtet und Korrespondenten äussern öfter ihre persönliche Meinung. Was von der Redaktion bewusst eingeführt wurde, stösst nicht bei allen Zuschauern auf Begeisterung. Ist die „Tagesschau“ dazu verpflichtet, neutral zu berichten oder helfen subjektive Einschätzungen bei der Analyse und Einordnung von Sachverhalten?
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«Jeder Rappen zählt»: Wo bleibt die Kritik?

von Isabelle van Beek

Die Weihnachtsaktion der SRG und der Glückskette „Jeder Rappen zählt“ lockt jedes Jahr viele Kritiker auf den Plan. Ist es eine reine PR-Aktion der SRG oder ist es ein schöner Gedanke, mit dem viel Geld für einen guten Zweck zusammenkommt? Bei diesem Thema scheiden sich die Geister. Allerding fällt die Kritik dieses Jahr ziemlich spärlich aus: Die meisten Medien berichten über schöne Geschichten rund um die Aktion.
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Für einmal der Falsche

von Manuel Peter

Satire erfordert Fingerspitzengefühl. Insbesondere dann, wenn sich in satirischen Sendungen Menschen mit wenig Medienerfahrung vor dem Publikum exponieren. Bis anhin fanden die SF-Haussatiriker Giacobbo/Müller stets eloquente und medienaffine Personen als Gesprächspartner. Nicht so für die Sendung vom 1. Mai. Der Auftritt von Slam-Poet und SP-Politiker Mathias Frei lag an der Grenze zur Peinlichkeit. Weiterlesen

„Medien sind für uns lebensnotwendig“

Interview mit Rolf Tschäppät von Michael Steiner

Das Logo von Giacobbo/Mülller zeigt eine zerknüllte Zeitungsseite, Zeitungsschlagzeilen kündigen die Themen der Sendung an, Medienfiguren werden auf die Schippe genommen, regelmässig stellen sich Medienschaffende den Fragen der Moderatoren. Ist Giacobbo/Müller ein Medienmagazin? Rolf Tschäppät, Bereichsleiter Comedy & Quiz beim SRF, über Rolle und Bedeutung der Medien in der Late Night Comedy des Schweizer Fernsehens.
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Kündige Kritikgesellschaft

von Sebastian Schneider

Wenn die öffentliche Selbstkritik(fähigkeit) der Medien zu wünschen übrig lässt, treten Organisationen auf den Plan, die aus kompetenter und unabhängiger Warte tadeln oder loben. Eine davon ist die Gesellschaft für Medienkritik Schweiz (gfmks). Präsidiert wird sie vom ehemaligen Fernsehdirektor Ulrich Kündig. Daher steht vor allem die SRG im Fokus des „total unabhängigen“ Vereins.
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