Schlagwort-Archive: Tamedia

„Es gibt zu wenig Medienkritik“

Der Publizist und Rechtsanwalt Peter Studer (77) findet es wichtig, dass Medien nicht nur kritisieren, sondern sich auch kritisieren lassen. Der ehemalige Presseratspräsident über „weisse Raben“, die Zukunft der Presse und warum er Social Media nicht aktiv nutzt.
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«Das Magazin» als Nestbeschmutzer?

von Laura Verbeke

Wer, wenn nicht Journalisten sind Experten in Medienthemen? Das findet man auch auf der Redaktion des Magazins vom Tages-Anzeiger. Vor allem im neuen Blog der Wochenendbeilage sind in letzter Zeit vermehrt medienkritische Töne zu hören – dabei bleibt auch das eigene Haus nicht verschont.
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Wenn der Presserat dreimal klingelt

von Andreas Engel

Mit ihnen beginnt der Arbeitstag für viele Pendler auf dem Weg ins Geschäft, mit ihnen endet er auch, wenn man es sich am Abend in Tram oder S-Bahn gemütlich macht. Die Rede ist von den Gratiszeitungen „20 Minuten“ und „Blick am Abend“. Nicht alles, was in den beiden Blättern steht, genügt den Qualitätsansprüchen eines professionellen Journalismus. Wenn es um eigene Mängel und Verfehlungen geht, scheinen die Gratisblätter nicht allzu selbstkritisch zu sein.

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Medien im Umbruch – Bereicherung oder Verarmung?

von Kathrin Reimann

Haben die SRG und private Medienunternehmen mehr gemeinsame Interessen, als die bisweilen aufgeregt geführte öffentliche Debatte den Eindruck entstehn lassen könnte? An einer Podiumsdiskussion der Uni Zürich suchten Spitzenvertreter von SRG, Verlagen, Behörden und Wissenschaft nach Antworten.
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PR-Fotos – Glanz anstatt Transparenz

Sollen sich Staatsoberhäupter geschönt darstellen lassen?

von Matthias Giger

Auf der Titelseite der Zeitschrift Annabelle (Nr. 2/11) sind die vier Bundesrätinnen abgebildet. Geknipst hat das Bundesrätinnen-Foto die Starfotografin Brigitte Lacombe. Es handelt sich offensichtlich um eine schmeichelhafte Aufnahme, die einen starken Gegensatz zu den Karikaturen in Zeitungen und Zeitschriften bildet. Die Wahrheit liegt wie so oft irgendwo dazwischen.
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„Gute Mediengeschichten brauchen kein eigenes Ressort“

Interview mit Simon Bärtschi von Lukas Langhart

Der oft totgesagte Medienjournalismus lebt weiter, einfach anders. Davon zeigt sich Simon Bärtschi (41) im Interview überzeugt. Der stellvertretende Chefredaktor der SonntagsZeitung begann selbst einst als Medienredaktor und weiss, wie die Zeitungsmacher argumentieren, die sich kein Medienressort leisten wollen. Heute ist er selber einer von ihnen.
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