Schlagwort-Archive: Twitter

„Das ist Provokation, nicht Kritik“

von Samuel Buchmann

Claudio Zanetti teilt gerne aus: Journalisten nennt er schon mal «Idioten» und links sind für ihn sowieso die meisten, besonders jene beim „zwangsgebührenfinanzierten Staatsradio“. Eigentlich wäre er selber gerne Journalist geworden. Doch daraus wurde nichts. Dafür schiesst er jetzt umso schärfer gegen missliebige Medienschaffende. Was Zanetti als Medienkritik versteht, empfinden die Angegriffenen als reine Provokation.
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„Breaking News“ unter falscher Flagge

von Corina Borer

Seit es Medienkritik gibt, kommt sie auch als Satire daher; heute unter anderem via Twitter. Unter der Adresse @20minNews verbreiten unbekannte Spassvögel Kurznachrichten, die auf den ersten Blick den Schlagzeilen von 20 Minuten verblüffend ähnlich sehen – gar nicht zur Freude der Gratiszeitung.
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Wieder Diskussion um Internetpranger

von Jerome Zech

Schon 2011 gab es zahlreiche Debatten um den sogenannten Internetpranger. Um nicht identifizierte Krawallmacher fassen zu können, stellte die Polizei mehrmals Bilder von mutmasslichen Tätern ins Netz. Die Aktionen waren sehr erfolgreich, viele konnten damit ausfindig gemacht werden. Nach dem Petardenwurf im Letzigrund machte es der «Blick» der Polizei nach und veröffentlichte kurzerhand online Bilder, auf welchen zumindest einer der beiden Täter klar erkennbar war. Und auch in diesem Jahr geht es nun nahtlos weiter.
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Presserat zeigt digitale Milchzähne

von Simon Häring

Der Schweizer Presserat muss trotz einer breiten Akzeptanz für seine Arbeit um öffentliche Aufmerksamkeit kämpfen. Grund dafür sind die fehlenden Sanktionsmöglichkeiten. Ein Dilemma, das die Beschwerdeinstanz für medienethische Fragen aber auch zu einem grossen Teil selbst zu verschulden hat, denn der Schweizer Presserat ist noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen. Immerhin scheint man die Zeichen der Zeit erkannt zu haben.
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