Medienqualität aus Konsumentensicht

Von: red

Mit dem Übersichtsartikel von Prof. Dr. Matthias Künzler starten wir eine Kolumnenserie zur Medienqualität. Dazu werden Autorinnen und Autoren aus allen Gesellschaftsbereichen beitragen.
Die Beiträge werden im Dossier Medienqualität verlinkt.

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Von: red

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Verein Medienkritik Schweiz

Man hätte Blocher widersprechen müssen

Von: Roger Blum, 21. April 2016

Die ungeheuerliche Aussage Christoph Blochers im Interview mit Schweizer Regionalzeitungen blieb unwidersprochen. Solch journalistisches Verhalten wäre ein Fall für den Presserat. Wäre das Interview in Radio oder Fernsehen gesendet worden, hätten sich wohl Ombudsstelle und Unabhängige Beschwerdeinstanz damit befasst.

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Die vergiftete Debatte

Von: Robert Ruoff, 24. Dezember 2015

«Wer ist Ihr oberster Chef?», fragt der Moderator. Antwortet der Generaldirektor: «Der Verwaltungsratspräsident.» Sagt Jonas Projer: «Ich hätte fast gehofft, Roger de Weck, dass Sie gesagt hätten, das Publikum.» Antwortet de Weck: «Zum Glück nicht, denn man muss in einem Programm (des Service public) auch vieles bringen, was nicht von vornherein Publikumsgeschmack ist». So in der letzten «Arena» des Jahres 2015.

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Wertschöpfung braucht mehr aufmerksames Zuhören als lautes Zurufen

Von: Peter Bucher, 18. Dezember 2015

Die Attraktivität eines Wirtschaftsstandortes hängt von Kriterien wie Verkehrserschliessung, Verfügbarkeit von Arbeitsflächen, Arbeitskräften oder steuerlicher Belastung ab. Es zählen aber auch weniger fassbare Dinge wie Image oder Renommee. Dabei stehen insbesondere die Städte in Konkurrenz zueinander. Wofür der Name einer Stadt stehen soll, wird ständig diskutiert: politisch, wirtschaftlich, kulturell und mit unterschiedlichsten Namensträgern, Namensgebern und deren Zielgruppen verhandelt – Wohnstadt, Musikstadt, Tourismusstadt, Energiestadt, Kreativstadt.

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Medien als Brückenbauer zwischen Politik und Gesellschaft

Von: Fabienne Bünzli, 28. Oktober 2015

Artikel über Willy den Wachhund, Wahlkampfsongs oder Fotos von unvorteilhaft gekleideten Politikerinnen und Politikern – nach einer anspruchsvollen Aufgabe, die meine volle Konzentration verlangte, oder in einem Moment der Langweile sind solche Artikel eine willkommene Ablenkung. Zugegeben, diese Inhalte mögen zwar äusserst unterhaltsam sein. Ob sie aber zu einem fundierten politischen Diskurs beitragen, sei dahingestellt. Gerade vor dem Hintergrund, dass unsere direkte Demokratie ein hohes Interesse sowie eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Politik voraussetzt, stellt sich die Frage nach den Qualitätskriterien der Medien.

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