Von: Jean-Pierre Carène, 16. Mai 2013
Simone Meier ist Kulturredakteurin beim Tages-Anzeiger. Ihre Spezialgebiet: TV-Kritik. Welche Sendungen sie beurteilt, entscheidet sie selber. Die Resonanz auf ihre Kritik ist gross.
Von: Lian Voggel,
Die Arbeit der Medienjournalisten wird dadurch erschwert, dass sie selbst Teil des Systems sind, über das sie berichten. Klare Regelungen entschärfen die Probleme, die dieses professionelle Handicap mit sich bringt. Klaus Bonanomi, Wirtschaftsredaktor mit Fachgebiet Medien bei Radio SRF, kennt dieses Dilemma. Er fühlt sich in seiner Arbeit aber deshalb nicht eingeschränkt.
Von: Noëlle König,
Wenn Privatradios über Medien berichten, dann hauptsächlich in Form von Film- oder Fernsehkritik. Über sich selbst berichten sie dagegen kaum, wie das Beispiel von Radio Argovia zeigt. Chefredaktor Jürgen Sahli erklärt, weshalb das so ist.
Von: Claudia Fröhlich, 9. Mai 2013
Zu viel Selbstkritik in der Zeitung ist unnötig, findet Christian Dietz-Saluz. Der Redaktionsleiter der Zürichsee-Zeitung in Stäfa äussert sich nur dann öffentlich zu Interna, wenn es wirklich etwas zu berichten gibt. Das sei nur äusserst selten der Fall. Der direkte Kontakt zum Publikum sei die wichtigere Form der Selbstreflexion für ein Lokalmedium.