Schlagwort-Archive: Boulevard

„Sobald ein Promi den Mund aufmacht, wird alles ungefiltert übernommen“

von Frank Richter

Mediensatire als Medienkritik: Der Blog Klatschheftli.ch hinterfragt mit Witz und Biss das Zusammenspiel von Promis und People-Presse. Auch wenn die Autoren ihren medienkritischen Beitrag nicht überbewertet sehen wollen, zeigt ihre Arbeit Wirkung: Bei der Schweizer Illustrierten liest man Klatschheftli.ch fleissig.
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„Es gibt zu wenig Medienkritik“

Der Publizist und Rechtsanwalt Peter Studer (77) findet es wichtig, dass Medien nicht nur kritisieren, sondern sich auch kritisieren lassen. Der ehemalige Presseratspräsident über „weisse Raben“, die Zukunft der Presse und warum er Social Media nicht aktiv nutzt.
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„…weil ich Journalist bin“

von Andreas Engel

Seit Anfang April ist Marc Walder CEO von Ringier. Das Zürcher Medienhaus hat im letzten Jahr einen deutlichen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Zurück zum Erfolg will man mit einem verstärkten Engagement im Unterhaltungsbereich. Dabei wird der Verlust der journalistischen Unabhängigkeit der Ringier-Medien quasi in Kauf genommen. Der Konzernchef sieht dieses Risiko nicht.
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Haben die Leser immer recht?

von Sara Stulz

Im Online-Journalismus dienen hohe Zugriffszahlen oft als willkommene Ausrede, um sich über berufsethische Diskussionen hinwegzusetzen. Doch die Klickzahlen zeigen nicht, ob ein Artikel journalistischen Qualitätskriterien entspricht – sondern oft nur den grenzlosen Voyeurismus der Leser.
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Trial & Error & Sorry

von Philip Kübler

Auf der Frontseite der Ausgabe vom 7. Februar 2012 entschuldigte sich die Tageszeitung „Blick“ für eine fünf Jahre zurückliegende Persönlichkeitsverletzung. Anlass für die Entschuldigung war ein Rechtsstreit mit dem Betroffenen. Das späte, kurze und erzwungene Eingeständnis erklärt dem Leser wenig.
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Boulevard stärker im Visier

von Stefan Etter

Der Boulevardjournalismus eckt mit zugespitzten Texten und investigativen Recherchemethoden immer wieder an. Er polarisiert und spaltet die Gemüter, doch die öffentliche Aufmerksamkeit ist ihm gewiss – im Positiven wie im Negativen. Das zeigt auch ein Blick auf die Stellungnahmen des Presserats aus dem Jahr 2010. Die Titel der „Blick“-Gruppe sind besonders häufig Gegenstand von Beschwerden.
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„Wir Journalisten haben versagt“

von Stephanie Rebonati

Mit der täglichen Kolumne „Glogger mailt“ im Blick am Abend macht er sich keine Freunde und sorgt in der Branche für rote Köpfe. Aber auch für Boulevard-Journalist Helmut-Maria Glogger gibt es Grenzen der Kritik.
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